Mehrwert CO2 Fussabdruck

Mehrwert CO2 Footprint

Die Verwendung des Baustoffs Holz ist eine äußerst effiziente Methode, um CO2-Emissionen zu stoppen und dem Klimawandel aktiv entgegen zu wirken. Holz als Baumaterial vermeidet im Vergleich zu anderen Werkstoffen den CO2-Ausstoß. Wer mit Holz baut, leistet sogar einen positiven Beitrag zum Klima.

Holz als Baustoff ersetzt klimaschädliche Baustoffe/Werkstoffe

Beim Bauen mit Holz wird größtenteils auf CO2-intensive Werk- und Dämmstoffe verzichtet, die einen negativen Einfluss auf die CO2-Bilanz aufweisen. Herkömmliche Werk- und Dämmstoffe müssen in Hochöfen oder Brennwerken hergestellt oder sogar aus der Erde gefördert werden und schädigen dadurch die Umwelt. So ist beispielsweise der für die Herstellung von Beton benötigte Zement allein verantwortlich für etwa 8% aller CO2-Emissionen weltweit.

Durch den Einsatz von Holz kann auf andere Materialien, die bei der Produktion ein Vielfaches an Energie verbrauchen, verzichtet werden. So führt das Bauen mit Holz zum sogenannten Substitutionseffekt. Dieser beschreibt die Energieeinsparungen, die durch das Ersetzen anderer Baustoffe durch Holz eintreten. Ob Kunststoff, Aluminium oder Stahl – kein Baustoff verbraucht so wenig Energie wie Holz. Wer mit Holz baut, baut auch für das Klima.

Wer mit Holz baut, trägt positiv zum Klima bei

Die Verwendung von Holz wirkt sich positiv auf die CO2-Bilanz aus. Während des Baumwachstums wird der Atmosphäre CO2 entzogen und dieses bleibt mindestens so lange gebunden, wie das Holzprodukt verwendet wird. Häufig auch darüber hinaus!

Im Durchschnitt verringert jeder Kubikmeter Holz, der als Baumaterial genutzt wird, so die CO2-Emissionen in der Atmosphäre um etwa 1,1 Tonnen CO2. Fügt man dazu noch die 0,9 Tonnen CO2 hinzu, die das Holz speichert, sind es gar 2 Tonnen (Arno Frühwald, Universität Hamburg). Häuser aus Holz fungieren somit als Kohlenstoff-Speicher wie ein zweiter Wald und sind so ein echter Klimaschützer!

Wir bauen Kreisläufe

Nachhaltige Holznutzung

Jeder genutzte Baumstamm dient als Kohlenstoff-Speicher und schafft wiederum Platz für neue, CO2 bindende Bäume. Wird das Holz jedoch nicht genutzt und die Bäume bleiben unberührt, zersetzt sich der gespeicherte Kohlenstoff und wird wieder in die Atmosphäre abgegeben. Der Lebenszyklus eines Baumes, bestehend aus Wachstum und Entnahme, sorgt so für ein gesundes Klima auf der Erde.

Da der Wald von Wasserschutz über Lebensraum bis hin zu Freizeit und Erholung vielfältige und wichtige Funktionen erfüllt, ist eine nachhaltige Waldbewirtschaftung unumgänglich. Dabei wird mehr als nur die Sicherstellung der Holzmengen beachtet. Auch der Erhalt der Gesundheit des Waldökosystems sowie der Produktionsfunktion der Wälder, der Schutz der biologischen Vielfalt und die Schutzfunktion für Wasser und Boden spielen eine zentrale Rolle bei der nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Dies kann nur durch eine umweltverträgliche, naturnahe und multifunktionale Waldbewirtschaftung erfüllt werden.  Zur Zertifizierung einer nachhaltigen Forstwirtschaft müssen über die gesetzlichen Normen hinaus Artenschutz, Nachhaltigkeit und Naturschutz berücksichtigt werden.

recyclebar

abbaubar

wiederverwendbar

Rückbau & Entsorgung von Holz

Auch nach der Nutzung hebt sich der Baustoff Holz von nicht nachwachsenden Alternativen ab.

Während diese entweder aufwendig entsorgt werden müssen oder bei der Wiederverwertung einen hohen Energieaufwand verursachen, was wiederum zu höheren CO2-Emmissionen führt, kann Holz energetisch genutzt werden oder zur Herstellung neuer Produkte dienen.

Wir bauen die Zukunft.